Archive for the ‘Nachrichten’ Category.

Ein ukrainisch-deutsches Finale!

Nach den heutigen Viertelfinalbegegnungen im UEFA-Cup ist es amtlich:  Am 20. Mai 2009 werden sich im Istanbuler Şükrü-Saraçoğlu-Stadion eine deutsche und eine ukrainische Mannschaft im Endspiel um den Pokal gegenüberstehen. In einer innerukrainischen Begegnung treten im Halbfinale Schachtjor Donezk und Dynamo Kiew gegeneinander an. Der zweite Finalplatz wird im norddeutschen Derby zwischen Werder Bremen und dem Hamburger SV ausgespielt. Wird es also am 20. Mai Werder gegen Dynamo heißen? Spielt Hamburg gegen Donezk um die Trophäe? Oder Bremen gegen Schachtjor, oder HSV gegen Kiew? Und geht der Pokal in die Ukraine oder nach Deutschland? PoKraine hält Sie über die Hintergründe auf dem Laufenden!

Fan-Europameisterschaft in Lemberg

Schon drei Jahre vor der EURO 2012 in Polen und der Ukraine kann Lemberg Erfahrungen bei der Ausrichtung eines Fußballturniers sammeln. Wie  football.ua berichtet, soll die Europameisterschaft der Fans im Juni 2009 in der westukrainischen Stadt stattfinden. Teilnehmen sollen 16 Mannschaften aus ganz Europa.

Früher Feierabend für Lemberger während der Euro 2012?

Der Stadtrat des westukrainischen Lemberg hat eine Reihe von Maßnahmen beraten, mit denen sich die Stadt als guter Gastgeber bei der Euro 2012 präsentieren möchte. Wie football.ua berichtet, könnten davon auch die Einwohner profitieren, insbesondere Arbeitnehmer und Studenten. So soll das Semester bereits im Mai enden, um den öffentlichen Verkehr zu entlasten und Fußballfans Übernachtungen in Wohnheimen anbieten zu können. Im Gespräch ist weiterhin eine Verkürzung des Arbeitstages um zwei bis drei Stunden während der Fußball-Europameisterschaft.

Der Revisor kommt: Platini besucht die Ukraine

Eine Kleinstadt ist in Aufregung: das Gerücht über den Besuch des Revisors geht um und alle haben etwas zu verbergen. So beginnt das Stück „Der Revisor“ von Nikolaj Gogol. Was hat also die Ukraine zu verbergen, wenn football.ua den für Mitte April geplanten Besuch von UEFA-Präsident Michel Platini unter der Überschrift „Zu uns kommt der Revisor“ ankündigt?

Nicht viel, wenn man den Worten des ukrainischen Verbandschefs Grigorij Surkis glauben darf. Danach vertraut die UEFA den Gastgebern und glaubt an eine Fußballeuropameisterschaft 2012 auf höchstem Niveau. Einen Schwachpunkt in der ukrainischen Vorbereitung scheinen aber noch die Flughäfen darzustellen. In Kiew und Charkow liegen die Arbeiten an den Luftkreuzen noch einigermaßen im Zeitplan, alle anderen Städte werden diesen aber nicht einhalten können. Positiver gestaltet sich laut Grigorij Surkis die Situation bei den Stadien: in Dnjepropetrowsk, Donezk und Charkow habe auch die UEFA keine Zweifel mehr daran, daß die Wettkampfarenen termingerecht fertiggestellt werden könnten. Und auch für die Hauptstadt Kiew sowie Lemberg und Odessa seien Fortschritte zu verzeichnen.

Weitere Besuche Platinis in der Ukraine werden in diesem Jahr folgen: vom 26. Juli bis zum 1. August plant er, alle ukrainischen Gastgeberstädte der Euro 2012 zu besichtigen. Am 2. August steht dann das Finale der Euro 2009 der U-19-Mannschaften im ostukrainischen Donezk für den UEFA-Chef auf dem Programm.

UEFA interessiert sich für politische Situation in Polen und der Ukraine

Anläßlich der morgigen Sitzung des Beobachtungskommitees der UEFA für die Euro-2012 sollen die Verbandschefs Polens und der Ukraine auch Auskunft über die politische Situation in ihren Ländern geben. Dies berichtet football.ua. Für den ukrainischen Verbandschef Grigorij Surkis ist das Interesse des europäischen Fußballverbandes ein Zeichen dafür, daß Regierung und gesellschaftliche Organisationen die führenden politischen Kräfte des Landes an ihre Verpflichtungen gegenüber der UEFA erinnern müßten.

Optimismus in der Ukraine vor UEFA-Entscheidung

Die Entscheidung, ob der Ukraine die Gastgeberrolle für die Euro 2012 entzogen wird oder ob sie das Fußballturnier weiterhin gemeinsam mit Polen ausrichten darf, steht unmittelbar bevor. Im Land selbst wird Optimismus verbreitet. „Alle Objekte werden rechtzeitig fertiggestellt“, zitiert die Süddeutsche Zeitung den ukrainischen Präsidenten Juschtschenko. Football.ua titelt: „ Bei der UEFA steht man auf der Seite der Ukraine und Polens“. Und zitiert in einem weiteren Artikel den stellvertretenden Ministerpräsidenten der Ukraine, Iwan Wasjunik mit den Worten: „Am 25. September wird die Frage „ Sein oder nicht Sein“ entgültig von der Tagesordnung genommen werden.“


Fußball-Krawalle in Polen

Über Auseinandersetzungen anläßlich eines Pokalspiels zwischen Legia Warschau und Polonia Warschau berichtet der Berliner “Tagesspiegel”.

UEFA zufrieden mit Präsentation zu ukrainischen Verkehrswegen

Wie football.ua berichtet, haben sich Vertreter der UEFA zufrieden mit einer Präsentation zum Ausbau der ukrainischen Straßen sowie Eisenbahnen für die Euro 2012 gezeigt. Bis zur Endrunde der Fußball-Europameisterschaft in Polen und der Ukraine sollen in dem Land 236 km neue Straßen gebaut werden. Außerdem ist die Einführung von Schnellzügen mit einer Geschwindigkeit von bis zu 200 km/h vorgesehen.

Besuch in Dnipropetrowsk

Die ukrainische Stadt Dinpropetrowsk bekommt in diesen Tagen gleich von mehreren internationalen Delegationen Besuch. Experten aus Eindhoven sollen mit ihren Erfahrungen von der Fußball-Europameisterschaft 2000 der Stadt helfen, sich auf die Ausrichtung des Turniers im Jahre 2012 vorzubereiten. Und ein Team von der UEFA nimmt den örtlichen Flughafen daraufhin in Augenschein, wie weit seine Vorbereitungen in Hinblick auf die Euro 2012 fortgeschritten sind.

Lemberger Bürger für die EM. Oder doch dagegen?

Traue keiner Statistik, die Du nicht selbst gefälscht hast… In Lemberg werden Forderungen laut, die Bürger darüber entscheiden zu lassen, ob tatsächlich Spiele der Fußball-Europameisterschaft 2012 in Polen und der Ukraine in ihrer Stadt ausgetragen werden sollen. Bei Umfragen auf der Straße hatten 58 Prozent mit “Ja” auf die Frage geantwortet, ob sie den Bau eines Stadions für das Fußballturnier aus dem Budget der Stadt befürworten würden. Anders sah das Ergebnis bei folgender Frage aus: “Befürworten sie den Bau eines weiteren Stadions in Lemberg für zwei Spiele der Euro 2012 aus Mitteln des städtischen Haushalts anstelle von Bau und Renovierung von Kindergärten, Schulen, Straßen und ähnlichem?” Hiermit waren 60 Prozent der Befragten nicht einverstanden.